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Im Micky-Maus-Heft lag eine Karnevals-Maske aus echtem Kaninchenfell bei

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DEUTSCHLAND - Tiere, die ihr Fell für unnötige Pelz-Mode hergeben, werden unter schrecklichen Umständen gehalten. Aus diesem Grund weisen immer wieder Prominente darauf hin: Pamela Anderson, Cosma Shiva Hagen, Pink - sie alle haben Werbung für pelzfreie Kleidung gemacht.

Ausgerechnet verstösst der vielleicht grösste Star unseres Planeten gegen dieses Modegesetz: Micky Maus. Denn in der Kinderzeitschrift von Micky Maus lag in der Ausgabe 7/2010 passend zu Karneval eine Maske bei. Aus echtem Kaninchenfell. Die Eltern protestierten. Und dann hat sich Peta der Sache angenommen. Mit Erfolg. Denn die Organisation sprach mit dem Verlag, der das Magazin veröffentlicht. Der Egmont Ehapa-Verlag reagierte und kündigte seinem Lieferanten den Vertrag. Peta informiert die Öffentlichkeit seit Jahren über die grausame Realität der Pelzproduktion. Wildtiere, die ihres Felles wegen in Fallen gefangen werden, leiden oft tagelang grösste Schmerzen, bevor sie ertränkt oder erschlagen werden. Auf Pelzfarmen müssen Tiere in winzigen, dreckigen Käfigen leben.

(11.03.2010 20:31)