Familienplanung statt Tötung
Sie schleichen um eine Scheune oder sonnen sich in einem Schrebergarten. Streunende Katzen finden sich in der Schweiz vielenorts; in Industriearealen, auf verlassenen Grundstücken, in ländlichen Gegenden oder mitten in der Stadt. Experten schätzen, dass es 60 000 herrenlose Katzen gibt. |
Solange die Katzen genügend Nahrung finden, vermehren sie sich jedoch unkontrolliert. Wird der Platz eng, beginnen die Revierkämpfe. Dadurch fühlen sich die Anwohner oft gestört. Weiter sind die Streunerkatzen Träger von Parasiten oder Krankheiten wie der Leukose. Damit stecken sie Hauskatzen an. Meist wird dann der Wildhüter mit dem Abschuss der Katzen beauftragt. Das ist für VIER PFOTEN inakzeptabel.
Die einzige tiergerechte, faire Lösung des Problems ist es, die Katzen einzufangen, sie zu kastrieren und gleichzeitig medizinisch zu versorgen. Anschliessend lässt man sie wieder laufen. So vermehren sie sich nicht weiter und verbreiten unter freillaufenden Hauskatzen weniger Krankheiten. Langfristig geht die Population zurück.
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