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Notfälle

Die Tierärztinnen Dr. med. vet. FVH Susanne Bühlmann und Dr. med. vet. Danja Damaris Wiederkehr gehen nachfolgend auf die häufigsten Notfälle bei Hunden, Katzen, Pferden und Nagern ein. Ihr Beitrag hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend erweitert. Auch ist es ihnen wichtig anzumerken, dass zu einer korrekten Einschätzung einer Notfallsituation sehr viele Umstände wichtig sind wie z.B. die genaue Beurteilung des Allgemeinzustandes anhand der Vitalparameter, Alter des Tieres, genaue Vorgeschichte (Anamnese).  Deshalb muss ein Notfall jedes Mal neu beurteilt werden. Dies setzt voraus, dass der Patient für eine genaue Beurteilung und für das Stellen einer (Verdachts-)diagnose von einer Fachperson untersucht werden muss.

Notfälle Hund

Vergiftungen (Intoxikationen)
Bissverletzungen
Unfälle
Hitzschlag
Erbrechen

Notfälle Katze

Vergiftungen (Intoxikationen)
«Kippfensterkatzen»
Autounfälle «HBC = Hit by car»
Untere Harnwegserkrankung der Katze (FLUTD=Feline Lower Urinary Tract Disease)
  

Notfälle Pferd

Gastrointestinaltrakt (Magen-Darm-Trakt)
Respirationstrakt
Bewegungsapparat
Verletzungen
Vergiftungen
Anderes

Notfälle Nager

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CHINCHILLA: Allgemeines/Haltung

Allgemeines
Chinchillas sind bei uns weit weniger verbreitet als andere Nager. Dies hängt zum Teil damit zusammen, dass sie nachtaktiv sind, z.B. für Kinder also völlig uninteressant. Auch in der Tierarztpraxis trifft man sie entsprechend selten an. Chinchillas sind typischerweise gesunde Tiere, die sehr lange keine Krankheitssymptom zeigen. Wenn ihre Besitzer Veränderungen feststellen, befinden sich die Tiere meist schon in einem sehr fortgeschrittenen Krankheitsstadium, und eine Therapie kommt häufig zu spät.
Auch bei den Chinchillas gilt, dass die meisten Krankheiten in Folge Fehlhaltung entstehen, weshalb kurz etwas zur Haltung gesagt sei. Die Ausführungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bevor man ein Chinchilla kauft, ist eine sorgfältige Studie der Fachliteratur nötig.

Haltung

Chinchillas sind in den südamerikanischen Anden beheimatet. Ihr Lebensraum befindet sich in Höhen von über 4000 m über Meer. Chinchillas sind dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber halten sie sich meistens in Felsspalten auf und schlafen. Dies gibt ihnen auch Schutz vor der Hitze. Da sie keine Krallen haben, können sie sich nicht eingraben. Chinchillas sollten auch bei uns nie grosser Hitze ausgesetzt werden. Temperaturen über 25-30° können gefährlich werden, da sie auch keine Schweissdrüsen besitzen. Hitzschlag ist ein möglicher Notfall bei Chinchillas.

Wichtig ist auch, dass ihr Gehege ihnen Springen, Hüpfen und Klettern erlaubt, denn Chinchillas sind sehr