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17.01.2011

15 Wölfe erschossen

SCHWEDEN – Mit Feuerwerkskörpern störten Tierschützer die Wolfs-Jäger. Auch die EU-Kommission protestierte gegen die Wolfsjagd in Schweden, bei der 15 Wölfe an einem Wochenende geschossen wurden.

Landesweit hatten sich 6800 Schweden für die Jagd auf 20 der insgesamt 220 dort lebenden Wölfe angemeldet. Neben Tier- und Umweltschützern protestiert auch die EU-Kommission in Brüssel gegen die Entscheidung des staatlichen Naturschutzamtes, im zweiten Jahr in Folge grünes Licht für die Wolfsjagd zu geben. Die Jäger haben zum Auftakt der umstrittenen Wolfsjagd an einem einzigen Wochenende 15 der insgesamt 20 zum Abschuss freigegebenen Tieren getötet. Im Bezirk Dalarna störten Tierschützer das Aufspüren von Wolfsrudeln durch das Zünden von Feuerwerkskörpern.

45 Jahre lang waren die vom Aussterben bedrohten Wölfe in Schweden geschützt. Ihr Bestand hat sich seit den 80er Jahren wieder langsam erholt. Jäger und Anrainer der betroffenen Regionen verlangen jedoch noch deutlich höhere Abschuss-Quoten. Dies, weil die Wölfe zunehmend Schafe, Kühe, Elche und Jagdhunde reissen. Nach amtlichen Schätzungen werden jährlich etwa 25 Wölfe von Wilderern erlegt.

Natur- und Umweltschützer in Schweden sehen das anders. Sie halten den seit den 80er Jahren langsam wieder angewachsenen Wolfsbestand für noch nicht ausreichend gesichert, um so hohe Jagdquoten zu rechtfertigen. Die Jagdsaison dauert bis zum 15. Februar.



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