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12.07.2011

21 Schafe von Bündner Bär gerissen

SCHWEIZ – Drei Wochen ist es her, dass ein Braunbär, vermutlich vom Trentino kommend, in die Schweiz eingewandert ist. Gesehen worden ist er in dieser Zeit nur einmal. Dennoch hinterlässt er eine deutliche Spur – 21 gerissene Schafe gehen bereits auf sein Konto.

Noch weiss niemand etwas über die Identität des Raubtiers. Erste Ergebnisse aus genetischen Analysen werden Ende der nächsten Woche erwartet. Der einzige bisherige Sichtkontakt fand am Abend des 22. Juni statt, als ein Jäger bei Susch das Tier durchs Fernrohr erblickte. Hannes Jenny, Wildbiologe beim Bündner Amt für Jagd und Fischerei, nimmt an, dass es sich um ein männliches, noch nicht geschlechtsreifes Tier handelt. Braunbären werden im Alter von 4 bis 5 Jahren geschlechtsreif.

Zum Schutz der Schafe wurden nun in den am stärksten betroffenen Gebieten Schutzhunde in die Herden integriert. Dazu gehört das Val S-charl, wo die letzten 10 gerissenen Nutztiere aufgefunden wurden. Um sein Leben fürchten muss der Bär deshalb noch nicht. Anders als bei den Wölfen gibt es für Bären keine Höchstzahl an gerissenen Tieren, die über ihr weiteres Schicksal entscheidet. Zum Abschuss freigegeben wird ein Bär nur, wenn er sich Siedlungen und damit dem Menschen zu stark nähert. Dies war dem Braunbären JJ3 2008 zum Verhängnis geworden.



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