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29.03.2016

Aargauer Wildschwein-Killer verurteilt

SCHWEIZ – Der Bauer, welcher letzten Herbst absichtlich vier Wildschweine, eine Bache und ihre drei Frischlinge, totgefahren hatte, ist vom Bezirksgericht Zurzach zu 18 Monaten bedingt verurteilt worden.

Symbolbild

Letzte Woche wurde dem Mann aus Böttstein (AG) in Zurzach der Prozess gemacht. In der Verhandlung bestritt der Bauer die Tötungsabsicht. Gemäss seiner Version hätte er die Tiere nur verscheuchen wollen. Dabei seien diese unter sein Auto geraten. Er habe eine grosse Wut auf Wildschweine, weil sie enorme Schäden anrichten würden. Sein Verteidiger sagte, sein Mandant sei kein Monster. Dass an seinem Geländewagen keine Kratzer und Dellen gefunden wurden, beweise doch, dass er langsam gefahren sei. So könne auf keinen Fall von einer Tötungsabsicht die Rede sein. Der Beschuldigte habe lediglich beim Verscheuchen den Tod der Tiere in Kauf genommen und verlangte eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen. Das Gericht ging nicht darauf ein und verurteilte den Angeklagten zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Ausserdem kassierte er eine Busse von 4’000 Franken und muss zudem die Gerichts- und Untersuchungskosten von über 10'000 Franken bezahlen. Die Begründung: Der Mann habe nicht im Affekt, sondern vorsätzlich gehandelt. Auch sei sein Verhalten nach der Tat negativ gewesen.



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