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01.07.2010

ACHTUNG: Hunden droht Hitzekollaps – Mittagsspaziergänge sind tabu

SCHWEIZ - Spaziergänge mit dem Hund sollten sich im Hochsommer auf den Morgen und Abend beschränken. Denn die Vierbeiner sind bei sehr hohen Temperaturen akut gefährdet.

Die Mittagshitze ist tabu. Das gilt vor allem für Rassen mit langem Haar und dichtem Unterfell. Mit der Hitze ist nicht zu spassen, weil Hunde anders als Menschen nicht durch Schwitzen ihre Temperatur regulieren können. Es kann bei ihnen dann zu einem Hitzekollaps kommen. Daran können Hunde durchaus sterben.

Hundehalter sollten deshalb ihren Vierbeiner im Blick behalten: Anzeichen dafür, dass er kollabieren könnte, sind zum Beispiel deutliches Hecheln und flacher Atem. Noch klarere Warnsignale sind Taumeln und Erbrechen. Der Hund sollte dann so schnell wie möglich ins Kühle gebracht werden. Hilfreich kann dann auch sein, ihn zum Beispiel mit einer feuchten Decke zu kühlen.

Geradezu fahrlässig ist es, einen Hund bei Hitze allein im Auto zu lassen, selbst wenn der Halter nur kurz einkaufen geht. Das sollte eigentlich jeder wissen, komme aber immer wieder vor. Viele glauben, es reicht, das Fenster dann etwas aufzudrehen. Aber das ist völlig falsch. Bei permanenter Sonneneinstrahlung könne es im Auto selbst dann schnell sehr heiss werden. Und das wird für Hunde schnell lebensgefährlich.

Ebenso naiv sei die Annahme vieler Hundehalter, es gebe kein Problem, wenn das Auto im Schatten steht. Schliesslich ändert sich die Richtung des Sonneneinfalls mit der Zeit. Und auch sonst werde es im Innenraum des Wagens einfach zu heiss für einen Hund. Wer bemerkt, dass ein Tier allein im Auto zurückgelassen wurde, sollte daher keine Skrupel haben, die Polizei zu benachrichtigen. Den Hund bei Autofahrten im Hochsommer mitzunehmen, ist dagegen grundsätzlich nicht bedenklich. Wenn die Temperaturen für Menschen erträglich sind, ist es auch für Hunde okay. Allerdings ist es wichtig, dass die Tiere ausreichend Wasser bekommen - zum Beispiel bei längeren Fahrten in den Urlaub, aber auch sonst. Auch wenn Hunde nicht schwitzen, verlieren sie Feuchtigkeit übers Hecheln.

Bei grosser Hitze brauchen sie deshalb erheblich mehr Wasser als sonst. Das sieht man schon daran, wie sie sich nach dem Spaziergang dann oft auf den Wassernapf stürzen. Hunde mit langem Haar und dichter Unterwolle sollten idealerweise schon zu Beginn des Sommers geschoren werden. Sie kommen mit Hitze dann besser klar. Wenn die Temperaturen nun noch einmal steigen, kann es vernünftig sein, das Fell nachzuscheren, wenn die Haare schon wieder erkennbar länger geworden sind.



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