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16.11.2015

Affenfamilie pflegt behinderten Nachwuchs

TANSANIA – Japanische Wissenschaftler entdeckten im Mahale Mountains National Park in Tansania, wie sich eine Affenfamilie um ein schwerbehindertes Kleines kümmerten.

Symbolbild

Laut einem Bericht, den die Forscher der Universität Kyoto in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins «Primares» dieser Tage veröffentlichten, zeigte das Schimpansenbaby Symptome, die jenen des Downsyndroms ähneln. Sie hatten die Affengruppe über einen Zeitraum von rund zwei Jahren beobachtet und Eindrückliches dabei erlebt. So haben Mutter und Schwestern das Baby mit ihren Armen geschützt, wenn es gesäugt wurde. Auch haben sie es mit sich herumgetragen, weil es zu schwach war, sich an die Mutter zu klammern. Die Forscher schreiben, so etwas habe man in der Wildnis noch nie beobachtet. Dank der Fürsorge seiner Familie wurde es trotz seiner schweren Beeinträchtigung dreiundzwanzig Monate alt. Auch andere Mitglieder der Affengruppe hätten kein ablehnendes Verhalten gezeigt. Die Forscher erhoffen sich nun, aus der Beobachtung Erkenntnisse über die Entwicklung des menschlichen Sozialverhaltens machen zu können.



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