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15.03.2016

Agrarindustrie tötete letztes Jahr in Deutschland 48 Mio. Küken

DEUTSCHLAND – In unserem nördlichen Nachbarstaat wurden 2015 so viele männliche Bibeli getötet wie noch nie.

Im Gegensatz zu weiblichen Tieren haben männliche Küken keinen Nutzen für die Agrarindustrie. So legen sie keine Eier und setzen auch zuwenig Fleisch an. Ergo werden sie direkt nach dem Schlüpfen getötet. Tierschützer möchten diese Praxis seit langem unterbinden. Laut neuesten Presseberichten will das Bundesministerium für Landwirtschaft das bestialische Tun so schnell wie möglich beenden. Dies soll unter anderem mit der Entwicklung bezahlbarer und praxistauglicher Alternativen zum «Kükenschreddern» geschehen. Ende dieses Jahres könnten die ersten tötungsfreien Bruteier in den Handel gelangen. Ein komplettes Tötungsverbot lehnt das Bundesamt allerdings ab. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU: «Ein Verbot ohne Alternative würde die Geflügelhaltung nur ins Ausland verlagern, wo die massenhafte Tötung ebenfalls an der Tagesordnung ist.» Schmidts Aussagen zufolge soll das Geschlecht des Kükens in Zukunft bereits nach drei Tagen im bebrühteten Ei nachweisbar sein. Die Eier könnten dann frühzeitig aussortiert werden.



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