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10.10.2012

Allergien bei Tieren nehmen zu

DEUTSCHLAND – Allergien nehmen zu – nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren. Es gibt viele Parallelen sagen Experten. Neurodermitis zum Beispiel ist bei Hunden ähnlich wie bei Kindern. Wie ein Mensch eine Katzenhaar-Allergie entwickelt, kann ein Tier allergisch auf Menschen reagieren.

Bei Menschen gehörten Allergien zu den am weitesten verbreiteten und stark unterschätzten Krankheiten. Bei chronischen Erkrankungen nehmen sie einen Spitzenplatz ein. Jeder dritte Deutsche leidet zum Beispiel an Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Glutenintoleranz oder an einer Insektengiftallergie.

 

Allergien bei Tieren sind noch wenig bekannt. Sie sind auch nur schwierig zu erforschen. Man kann den Hund nicht in den Wald schicken und schauen, ob es ihm alleine, ohne Menschen, besser geht. Tiere könnten ähnlich wie Menschen mit starkem Juckreiz auf Staub- und Futtermilben reagieren. Ob Tiere auf dem Land weniger allergisch sind als Tiere in der Stadt, lässt sich nicht sagen.

Bekannt ist, dass Tiere im Haushalt sich positiv auswirken können, so dass Kinder später weniger Allergien entwickeln. Katzen sind dabei weniger geeignet als Hunde.



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