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19.05.2011

Artensterben geht länger als gedacht

USA – Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt, dass Tier- und Pflanzenarten deutlich weniger schnell aussterben werden. Die bisherigen Prognosen müssten durch 2,5 geteilt werden.

Tropenwald

Der Bericht der UNO über die Entwicklung des Ökosystems aus dem Jahr 2005 als auch der Bericht des Weltklimarats (IPCC) überschätzen das Tempo, mit dem das  Artensterben vorangeht. Beide Berichte beruhten auf fehlerhaften Methoden. Jetzt müsste auch die «Rote Liste» bedrohter Arten der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) überarbeitet werden.

Die neue Studie, an der auch Forscher der Universität im chinesischen Guangzhou beteiligt waren, zeigte, dass diese seit 30 Jahren angewandte alte Methode nicht korrekt war. Daher haben sich Prognosen der 80er Jahre als falsch erwiesen. Diese besagten, dass etwa die Hälfte der damals existierenden Arten bis 2000 aussterben werden.

Das Bewirtschaften oder Abholzen von  Wäldern gelten als wesentliche Ursache für das Artensterben. Nur noch 20 Prozent aller Wälder sind heute in ihrem ursprünglichen  Zustand. Landwirtschaftlich genutzt werden etwa 40 Prozent aller eisfreien Flächen der Erde. Rund Dreiviertel aller Arten leben derzeit in tropischen Regenwäldern, deren Fläche aber jährlich um ein halbes Prozent schrumpft.



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