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31.01.2013

Aus für Kosmetik-Tierversuche

EU – Am 11. März 2013 tritt das endgültige, EU-weite Verkaufsverbot von an Tieren getesteten Kosmetikprodukten und –inhaltsstoffen in Kraft. Dieser Erfolg ist das Ergebnis jahrelanger Kampagnenarbeit insbesondere der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen, ECEAE.

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche, Mitglied bei der ECEAE, freut sich über den grossartigen Sieg für die Tiere. Die Industrie ist nun gezwungen, auf tierversuchsfreie Testmethoden umzusteigen.

Die jahrelange Kampagnenarbeit der ECEAE seit Mitte der 1990er Jahre hat massgeblich dazu beigetragen, dass EU-weit seit 2004 Tierversuche für Kosmetika und seit 2009 der Verkauf von an Tieren getesteten Kosmetik-Rohstoffen und Endprodukten verboten ist, unabhängig davon, ob tierversuchsfreie Methoden vorhanden sind oder nicht. Mit dem Verkaufsverbot soll verhindert werden, dass Firmen ihre Tierversuche einfach in Drittländern vornehmen und dann die Produkte in die EU einführen. Die Kosmetik-Richtlinie sah jedoch eine Übergangsregelung für drei Tierversuche vor, die erst ab 11. März 2013 verboten werden sollten.

„Als der Zeitpunkt näher rückte, wollte die EU-Kommission ihn um zehn Jahre verschieben oder mit Ausnahmen durchlöchern, was Zigtausenden Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Mäusen weltweit das Leben gekostet hätte“, erklärt Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. „Wir starteten zusammen mit unseren Partnern bei der ECEAE die Kampagne ‚NEIN zu Tierqualkosmetik’, um dies zu verhindern“. Im Oktober 2012 übergaben die Tierversuchsgegner knapp eine Viertelmillion Unterschriften an das EU-Parlament in Brüssel.

Gestern bestätigte der für die Kosmetikrichtlinie zuständige EU-Kommissar Tonio Borg, der erst seit November 2012 im Amt ist, gegenüber der ECEAE-Chefin Michelle Thew, dass er - im Gegensatz zu seinem Vorgänger - an dem Aus der Kosmetik-Tierversuche festhalte



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