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01.07.2009

Ausgesetzte Goldfische gefährden heimische Tiere

SCHWEIZ – Immer wieder werden Goldfische in Weihern ausgesetzt. Was vielleicht in guter Absicht zu Gunsten des ehemaligen Aquariumbewohners gedacht war, ist für die heimischen Tiere in den Weihern aber fatal: die Goldfische zerstören durch ihr Fressverhalten das ökologische Gleichgewicht.

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Manch einer tritt jetzt die lang geplante Urlaubsreise an, doch wohin mit den Goldfischen? Die Lösung liegt vermeintlich nahe und scheint für alle Beteiligten das Beste: der Goldfisch wird im nächstgelegenen Weiher in die Freiheit entlassen. Doch dort richten sie gemäss Zoologe Peter Schlup vom Schweizer Tierschutz STS beträchtlichen Schaden an. Denn Goldfische fressen den Laich von Amphibien, Kaulquappen und Insektenlarven und bringen dadurch das ökologische Gleichgewicht gehörig durcheinander.

Grün Stadt Zürich geht jetzt in die Offensive und stellt Plakate an Zürcher Waldweihern auf, um die Spaziergänger zu sensibilisieren und der illegalen Aussetzung entgegen zu wirken. Die Zahl der ausgesetzten Goldfische soll so reduziert werden. Auch im Kanton St. Gallen kämpft man mit dem Goldfisch-Problem. Michael Kugler vom Amt für Fischerei dazu: «Diese tierischen Fremdlinge können sich zu einer Zeitbombe entwickeln.»

Hans Gonella vom Verein Aquarium Zürich verweist darauf, dass nicht länger erwünschte Goldfische in der Fischauffangstation in Embrach gegen eine Gebühr von 20 Franken abgegeben werden können. Für diese Goldfische wird dann ein neues Plätzchen gesucht.



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