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20.01.2016

Bienenlarven brauchen dringend Pollen

SCHWEIZ – Besonders im Vorfrühling ab Mitte Februar sind die Schweizer Honigbienen auf ein vielfältiges Pollenangebot angewiesen. Der eiweisshaltige Blütenstaub bildet das Grundnahrungsmittel für den Bienennachwuchs. Ohne genügend Futter für die Kleinen entwickeln sich die Völker nicht richtig. Gartenbesitzer können die heikle Situation mit dem Anbau pollenreicher Blumen und Gehölze entschärfen.

Um Energie zu sparen, verzichten Honigbienen in den kältesten Monaten aufs Brüten. Doch diese Ruhephase geht bald zu Ende und die Königinnen beginnen in einigen Regionen bereits mit der Eiablage. Sobald die Temperaturen auf 10 Grad steigen, fliegen die Bienen aus und sammeln Pollen und Nektar.

Rita Portmann, Regionalberaterin Bienengesundheit Zentralschweiz, weiss, welche Pflanzen für Bienen besonders nützlich sind: «Zu dieser Jahreszeit bilden Gehölze wie Weide, Hasel und Kornelkirsche ihre Hauptnahrungsquelle. Aber auch einige frühblühende Gartenblumen wie etwa Krokusse, Christrosen, Schneeglöckchen, Primeln und Erikastauden sind ausserordentlich gute Pollenlieferanten.» Jürg Glanzmann, Fachspezialist für Bienengesundheit, ergänzt: «Wenn wir alle mitmachen und rund um unser Haus Weiden und andere frühblühende, pollenreiche Blumen, Sträucher und Bäume anpflanzen und pflegen, leisten wir damit einen grossen Beitrag zur Gesundheit unserer Bienen.»



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