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13.06.2009

Braunbär von Wilderern erschossen

OESTERREICH/SLOWENIEN - Ein Braunbär, der sein Revier im Grenzland von Slowenien und Kärnten hatte, ist im Logartal knapp hinter dem Grenzübergang Paulitschsattel erschossen aufgefunden worden.

Der Kopf und die Tatzen wurden abgetrennt sowie das Fell fachmännisch abgezogen. Der Kadaver entsorgten die Wilderer in einem Bachbett im Logartal. Man geht davon aus, dass Wilderer das mit einem Peilsender ausgestattete Tier erlegten. Das Bundeskriminalamt ermittelt, noch ist unklar, ob der Bär auf slowenischem oder österreichischen Staatsgebiet erlegt wurde. Zuletzt war das Tier mit dem Namen "Roznik" im Raum Bad Eisenkappel geortet und auch gesichtet worden, seit 30. Mai galt es aber als vermisst. Der Kadaver ist auf die Veterinär-Universität nach Laibach zur Obduktion gebracht worden. Die tödliche Kugel dürfte aber vom Täter entfernt worden sein, berichtete die "Kronen Zeitung". Der Bär hatte immer wieder für Aufregung gesorgt: Zuletzt war er tagsüber durch einen Park in Laibach spaziert, wurde von Experten der Forstverwaltung betäubt und mit einem Peilsender ausgestattet. "Roznik" galt als tagaktiv, wenig scheu und nicht aggressiv. Er war einer von neun derzeit in Kärnten lebenden Braunbären.



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