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23.06.2010

«Bündner» Bär reisst vier Schafe

SCHWEIZ – Letzten Donnerstag ist der Braunbär in die Schweiz eingewandert. Jetzt hat Meister Petz im Unterengadin vier Schafe gerissen. Massnahmen plant der Kanton jedoch vorerst nicht.

(Symbolbild)

Die vier toten Schafe wurden gestern im Val Plavna, einem Seitental bei Tarasp, entdeckt. Die Tiere gehörten zu einer Gruppe von 65 Schafen, die unbeaufsichtigt geweidet hatten. Wie Hannes Jenny, Wildbiologe beim kantonalen Amt für Jagd und Fischerei, gestern sagte, plane der Kanton gegenwärtig keine besonderen Massnahmen. Es sei nicht aussergewöhnlich, dass ein Braunbär eine unbeaufsichtigte Schafherde angreife. Damit müsse man rechnen, auch wenn dies für den Besitzer der Tiere tragisch sei. Der Bär sei vorläufig noch kein Problembär und erst recht kein Risikobär. Erst dann würden konkrete Massnahmen ergriffen.

Dass die Schafe unbeaufsichtigt gewesen sind, ist bei einer Herde in dieser Grössenordnung völlig normal. Denn die Beaufsichtigung durch einen Hirten oder gar der Einsatz von Hirtenhunden sei für den Besitzer ganz einfach nicht finanzierbar.

Erkenntnisse über die Herkunft des Bären werden erst in rund zwei Wochen vorliegen.



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