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09.04.2013

Bund will Herdenschutz mit Hunden unterstützen

SCHWEIZ – Im Zusammenhang mit der neuen Landwirtschaftspolitik will der Bund die finanzielle Unterstützung für den Herdenschutz mit Hunden regeln.

Das Umweltdepartement (Bafu) hat deshalb am Montag eine Änderung der Jagdverordnung in Anhörung gegeben.

Hunde können nach Angaben des Bafu Nutztier-Herden in den Bergen am wirksamsten und kostengünstigsten vor Wölfen, Bären und Luchsen schützen. Deshalb will der Bund Haltung und Zucht dieser Hunde unterstützen. Für gegen Luchse eingesetzte Lamas und Esel will er nicht bezahlen. Diese Tiere könnten gegen Wölfe nichts ausrichten.

Die Kantone entscheiden, wo und ob in ihrem Gebiet die Hunde eingesetzt werden. Der Bund unterstützt Halter von Schutzhunden nur, wenn der Kanton einverstanden ist. Weitere Bedingung ist, dass der Halter der Nutztiere zu Direktzahlungen berechtigt ist.

Fachgerecht ausgebildet und gehalten

Schutzhunde, die gefördert werden, müssen den Hirtenhunde-Rassen Maremmano Abbruzzese oder Chien de montagne des Pyrénées angehören. Zudem müssen sie fachgerecht ausgebildet und gehalten und den Behörden gemeldet werden. Was der Herdenschutz künftig kostet, kann das Bafu erst schätzen.

Im laufenden Jahr kostet der Herdenschutz – bei einem Bestand von 170 Hunden – laut den Anhörungsunterlagen den Bund rund 1,25 Millionen Franken. Für 2016 geht das Bafu – bei einem Bestand von 320 Hunden – von Kosten von 2,15 Millionen Franken aus. Die genauen Kosten hängen vom Ergebnis der Verordnungsrevision ab.



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