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23.01.2012

Connyland-Delfine starben wegen Antibiotikum

SCHWEIZ – Das Gehirn der zwei im vergangenen November verstorbenen Delfine wurde durch ein Antibiotikum geschädigt und führte zum Tod der beiden Meersesäuger. Dies teilte die Thurgauer Staatsanwaltschaft am Montag mit. Gegen zwei Tierärzte wurde jetzt eine Untersuchung eröffnet.

Symbolbild

Die beiden Delfine Shadow (8) und Chelmers (30) verendeten im Connyland innerhalb einer Woche. Dem Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich wurde von der Staatsanwaltschaft Thurgau ein Gutachten zur Klärung der Todesursache in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt heute, Montag, den 23.1.2012 vor: Eine Vergiftung der beiden Tiere durch Dritte könne ausgeschlossen werden. Die Delfine hätten durch die Verabreichung eines Antibiotikums eine Schädigung des Gehirns erlitten und seien schliesslich daran verendet. Ob den Tierärzten, die das Medikament verordnet hatten, ein strafrechtlich relevantes Verhalten anzulasten ist, sei Gegenstand der laufenden Untersuchungen, so die Staatsanwaltschaft.

Rückschlüsse, wonach die anderen Delfine ebenfalls wegen einer Gehirnschädigung, ausgelöst durch ein Antibiotikum, verendet seien, halten Fachkräfte für eine Spekulation. Bei den Tieren, die vor Shadow und Chelmers verendet seien, habe es sich um Jungtiere oder relativ alte Delfine gehandelt. Die Mortalität bei jungen Delfinen in Gefangenschaft ist generell hoch.

Tierschutzorganisationen hatten die Delfinhaltung im Connyland nicht nur in Zusammenhang mit dem Tod von Shadow und Chelmers heftig kritisiert. Die frühere Nationalrätin Brigitta Gadient (BDP/GR) forderte in einer Motion ein Importverbot für Delfine. Der Bundesrat lehnt ein solches Verbot ab.



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