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12.08.2013

Costa Rica schliesst Zoos

Der Costa Ricanische Umweltminister plant die Schliessung der zwei öffentlichen Zoos.

Die Tiere sollen in die Freiheit entlassen werden, wie Blick.ch schreibt. Costa Rica gehört zu jenen 20 Ländern, die weltweit die grösste Biodiversität aufweisen. Dies will der Umweltminister von Costa Rica, René Castro, nun auf eine spezielle Art und Weise fördern.

«Keine Käfige», verlangt er kurzum. Mit dieser neuen Tierschutz-Vorschrift spricht Castro besonders die öffentlichen Zoos an. Sie sollen ihre Käfige öffnen und die Tiere in die Freiheit entlassen. Dies würde zudem auch die Tierwelt in der Wildnis unterstützen.

Tierschützer hatten die Costa Ricanischen Zoos schon länger im Visier: Die Käfige seien zu eng und die Zustände für die Tiere gesundheitsschädigend. Das bestritten die offiziellen Stellen jedoch.

Botanischer Garten anstatt Zoo

Castro hat nun die Schliessung von zwei öffentlichen Zoos geplant: So soll der Simon Bolivar Zoo in der Hauptstadt San Jose bald zu einem botanischen Garten umfunktioniert und das Santa Ana Conservation Center zu einem Park umgestaltet werden.

Die Tiere der beiden Zoos werden dabei entweder in die Wildnis freigelassen oder in Tierheimen untergebracht werden.

Costa Rica ist auch sonst vorbildlich, was den Tierschutz angeht: Klima-, Natur- und Waldschutz sind zentrale Begriffe der Costa Ricanischen Umweltpolitik. Zirkustierauftritte wurden schon vor zehn Jahren verboten. Auch die Jagd ist nicht erlaubt. Jetzt käme eine weitere neuartige Idee dazu.



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