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06.03.2013

Das Schicksal der Pelztiere

CHINA/EUROPA – Um die Welt mit Billigpelzprodukten zu überschwemmen, werden weltweit Jahr für Jahr etwa 100 Millionen Pelztiere getötet. Die Tiere werden totgeschlagen, erstickt, erwürgt, vergast, oder man bricht ihnen das Genick. Und das massenweise, wie am Fliessband. So wird der Pelz der Tiere wird nicht beschädigt.

Diese Methoden sind oft für das Tier nicht tödlich. Oder anders gesagt: Auf den Tötungsplätzen der chinesischen Pelzindustrie werden jedes Jahr hunderttausende von Tieren bei vollem Bewusstsein gehäutet. Der Dokumentarfilmer, Mark Rissi, hat diese unglaubliche Tragödie im Winter 2004 in der Provinz Hebei, dem Zentrum der chinesischen Pelzindustrie, aufgedeckt. Und bis heute hat sich daran nichts geändert.

Diese Tatsachen werden von denen die viel Geld damit verdienen, nach wie vor totgeschwiegen oder abgestritten. Auch in der Schweiz laufen in der kalten Jahreszeit wieder unzählige Leute mit völlig sinnlosen Pelzartikeln und Pelzverzierungen an Kapuzen herum, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie eigentlich tragen. Nämlich den Pelz eines Tieres, das sein ganzes Leben lang gelitten hat und auf bestialische Weise getötet wurde.

„Pelzfarmen“ in Europa können mit der billigen chinesischen Massenproduktion nicht Schritt halten. In Holland hat die lokale Fuchs- und Chinchilla-Pelzproduktion denn auch bereits aufgegeben und in Dänemark und Schweden wird es bald ebenfalls soweit sein. Das Resultat ist eine absehbare Konzentration der gesamten Pelzproduktion in Fernost, und ein unsägliches Leiden für noch mehr Millionen von Tieren, Jahr für Jahr.



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