Logo
02.12.2010

Den letzten Pandas auf der Spur

CHINA – Zum ersten Mal ist es gelungen einen fotografischen Nachweis für die letzten lebenden Grossen Pandabären im Yele-Naturschutzgebiet in der chinesischen Provinz Sichuan zu erbringen.

Panda

Drei Jahre lang mussten sich Ranger und Experten der Umweltschutzorganisation WWF gedulden, bis ein Grosser Panda in eine der installierten Fotofallen tapste. „Es war schon lange bekannt, dass es eine kleine Panda-Population im Schutzgebiet gibt. Doch wir haben bisher keinen vor die Kamera bekommen. Daher sind die Bilder ein grosser Erfolg für uns“, erklärt Susanne Honnef, Panda-Expertin beim WWF Deutschland. Die Kameraaufnahmen zeigten, so Honnef, ein gesundes, gerade ausgewachsenes und vermutlich männliches Exemplar. Nach WWF-Angaben gibt es weltweit noch rund 1600 Pandabären in freier Wildbahn. Neun bis zehn Tiere leben im Yele-Schutzgebiet.

Im Jahr 2007 startete der WWF ein umfangreiches Monitoringprojekt in der Region. Seitdem knipsten infrarotgesteuerte Fotofallen rund 200 Tiere aus über 20 verschiedenen Arten, darunter Takins, Füchse, Rote Pandas, chinesische Seraus und Schwarzbären. Ein Ziel des Projektes ist es, so der WWF, ausreichende Informationen über die Panda-Population zu sammeln, deren Lebensraum, -gewohnheiten und Wanderrouten, um sie so besser schützen zu können. Nach WWF-Angaben ist der Lebensraumverlust ein Hauptbedrohungsfaktor für den Grossen Panda. Ausserdem leidet die Art unter der Zerstückelung in immer kleinere Populationen, die der Gefahr von Inzucht ausgesetzt sind.

Quelle: Tierschutznews.ch



Benutzer:
Passwort:
Neu registrieren
Passwort vergessen?

Notfälle

Petfinder.ch arbeitet eng mit zwei Tierärztinnen zusammen, die auf die häufigsten Notfälle bei Hunden, Katzen,Pferden und Nagern eingehen.
» mehr 

Heimatlose Tiere suchen ein Zuhause

heimatlose Tiere suchen ein Zuhause - Hunde, Katzen, Nager usw.

Über 1000 heimatlose Tiere suchen bei uns ein neues Zuhause. Tiervermittlung für Hunde, Katzen, Nager und mehr...