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09.10.2009

Der Loohof in Regensberg trauert um Therapiepferd Luna

SCHWEIZ - Bei der Stiftung Schloss Regensberg ist man über den Tod der Stute Luna auf dem Loohof schockiert. Das Tier diente der Stiftung für Therapiezwecke. Die lernbehinderten Kinder hingen sehr an dem Tier.

In der Nacht auf letzten Mittwoch kam das Therapiepferd Luna auf der Weide zu Tode - vier weitere Pferde wurden verletzt. «Diese Tat ist unfassbar», sagt Zinniker. Es müsse fast ein Mensch gewesen sein, sagt der Stiftungsratspräsident Rolf Broglie gegenüber den Medien. Er spricht damit aus, was viele im Dorf denken. Ein Regensberger sprach von Stichverletzungen. Auf dem Loohof sind Kinder und Jugendliche im Schulalter untergebracht. Sie leiden an Lernstörungen und werden auf dem Hof therapiert. Dazu besass die Stiftung unter anderem zwei Therapiepferde - die 23-jährige Luna fehlt nun aber auf der Weide. Die Kinder hingen sehr an dem Pferd. Ob das tote Tier ersetzt würde, konnte sie noch nicht sagen. Erste Massnahmen wurden aber bereits eingeleitet. So werden die Pferde über Nacht nicht mehr draussen gelassen. Der Körper des toten Pferdes wird zurzeit im Tierspital untersucht. Ergebnisse sind laut Kantonspolizei in den nächsten Tagen zu erwarten.