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15.09.2009

Der Wolf ist in Luzern nicht erwünscht

SCHWEIZ - Das Luzerner Kantonsparlament kann gegen den Wolf kaum vorgehen – und hiess am Dienstag aus Unzufriedenheit mit der Situation dennoch ein Postulat gut.

Seit einigen Monaten hält sich im Kanton Luzern ein Wolf auf. Nachdem er im Entlebuch über 20 Schafe gerissen hatte, wurde er von den Behörden zum Abschuss freigegeben. Erwischt wurde das Tier bislang nicht. Die Abschussbewilligung läuft am 19. September aus.

Der Entlebucher Erwin Dahinden (SVP) wollte mit einer Motion erreichen, dass der Wolf im Kanton Luzern abgeschossen werden kann. Er sah aber ein, dass der Regierungsrat nicht zur Verletzung von Bundesrecht verpflichtet werden kann. Er stimmte deshalb der Abschwächung in ein Postulat zu. Für Dahinden und viele Votanten war klar, dass der Wolf im Kanton Luzern nichts zu suchen habe. Er sei keine Bereicherung und beschere den Älplern eine grosse Mehrarbeit. Weil der Jagdaufseher mit seinem Team den Wolf bislang nicht erlegen konnte, forderte Dahinden den Rücktritt. Etliche Gegner des Wolfes vermuteten sogar, dass das Tier gar nicht in den Kanton Luzern eingewandert sei, sondern dort ausgesetzt wurde. Immer wieder war zu hören, dass Entlebucher Jäger den Wolf längst erlegt hätten. Für den Wolf sprachen sich nur wenige Stimmen aus. Andreas Hofer (Grüne) bezeichnete einen Abschuss als aufwändig und unsinnig. Lathan Suntharalingam (SP) wies darauf hin, dass das vorliegende Wolfskonzept für eine Entschärfung des Konfliktes zwischen dem Raubtier und den Menschen sorge.



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