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29.11.2010

Doppel-Mörder quälte früher Tiere

DEUTSCHLAND – Der Mörder von Bodenfelde fiel bereits vor den brutalen Morden an Nina und Tobias durch Straftaten an Tieren auf. Wie die BILD-Zeitung am Montag berichtet, verbrannte Jan O. Igel, schoss Katzen mit einem Luftgewehr die Augen aus und tötete Tiere in der Mikrowelle.

Tierquäler, Mörder

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. warnt aus diesem Anlass wiederholt davor, Fälle von Tierquälerei als „Jugendstreich“ zu verharmlosen. Mehrere Fallbeispiele sowie die wissenschaftliche Forschung haben mittlerweile gezeigt, dass sich Tierquäler später häufig auch an Menschen vergehen, so PETA. Tierquälerei ist ein Straftatbestand gemäss §17 Tierschutzgesetz und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden.

„Die Hemmschwelle der Gewalttätigkeit wird häufig zuerst beim Tier überschritten“, so Kampagnenleiterin Magdalena Scherk von PETA. „Wären diese Tierquälerei-Fälle und andere gewalttätige und auffällige Verhaltensweisen von Jan O. schon frühzeitig ernstgenommen worden, wäre es vielleicht nicht so weit gekommen und Nina und Tobias würden noch leben. Deshalb ist es wichtig, dass jeder, der Tierquälerei beobachtet, dies sofort der Polizei meldet.“ Wer anderen Lebewesen ohne Grund Leiden zufügt, müsse psychologisch betreut werden. Psychologen, Gesetzgeber und Pädagogen sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren verstärkt Aufmerksamkeit verlangen. Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält. In der PETA-Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“, nennt PETA zahlreiche Statistiken und Studien zum Thema.

Die Broschüre kann hier von Journalisten, Richtern, Staatsanwälten und Polizisten kostenlos bestellt werden.

Quelle: Tierschutznews.ch



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