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28.09.2009

Elefantenherde trampelte zwei Menschen tot und verwüstete eine ganze Palmölplantage

SUMATRA – Um etwas zu fressen zu finden, müssen die Elefanten auf der Insel Sumatra in die Palmölplantagen ausweichen. Ihr natürlicher Lebensraum wurde fast gänzlich zerstört.

Der Lebensraum der Dickhäuter wird durch das Abholzen der Wälder und die Anlage von Nutzholz- und Palmölplantagen immer kleiner.

Mit Trommeln, Taschenlampen und Speerspitze gehen indonesische Bauern auf die Elefantenherde los, die sich auf eine Palmölplantage verirrt hat. In die Enge getrieben, gehen die 80 Elefanten zum Angriff über. Die wild gewordenen Dickhäuter trampeln zwei Menschen tot, überrennen dutzende Hütten und zerstören weite Teile einer Palmölplantage. In der Region war erst vor kurzem eine neue Plantage angelegt worden, sagte der Vorsitzende der Umweltschutzagentur BKSDA in Jambi, Didy Wurjanto. Die Elefanten seien gezwungen, in den Plantagen nach Nahrung zu suchen, weil ihre natürlichen Quellen zerstört würden. Tierschützer schätzen die Zahl der wilden Elefanten auf Sumatra auf rund 3000 Tiere.



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