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23.09.2013

Ende der Grausamkeiten gegenüber Streunerhunden gefordert

RUMÄNIEN – In den vergangenen zwei Wochen erreichten uns zahlreiche Berichte, dass Streunerhunde in Bukarest auf brutale Art und Weise gequält und mitunter sogar getötet wurden. Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ruft erneut Polizei und die Tierschutzbehörde auf, diese Vergehen strikt zu ahnden.

©VIER PFOTEN

Das gegenwärtige Tierschutzgesetz weist jeden Akt der Gewalt gegen Tiere, inklusive der vorsätzlichen Tötung, als Verbrechen aus. Die Welle der Gewalt gegen Streuner kann nur eingedämmt werden, wenn die Behörden die Verbrechen rasch aufdecken und die Täter zur Rechenschaft ziehen. Es geht hier auch um die Sicherheit der Bewohner von Bukarest – in mehreren Fällen wurden Hunde mit tödlichen Ködern vergiftet, die an öffentlich frei zugänglichen Stellen ausgelegt waren. Bürger, die Gewalt ablehnen, sind dazu aufgerufen, die Verbrechen, die sie beobachten, zu dokumentieren und anzuzeigen. In schweren Missbrauchsfällen bietet VIER PFOTEN auch rechtliche Unterstützung an.

Unter genauer Beobachtung stehen auch die Hundefänger der Stadt und deren Partner. Auch die Behörden dürfen keine brutalen Methoden beim Einfangen der Streunerhunde anwenden. Sie können ebenso rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie den Tieren Leid zufügen.

Nachdem VIER PFOTEN der Zugang zur Klinik in Palladi von der Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA noch immer verwehrt wird, wo die Organisation seit April 2013 Hunde kastrierte und behandelte, ist das VIER PFOTEN VET-Team nun in einer Klinik im 6. Bezirk Bukarests aktiv. Menschen, die Streuner adoptieren möchten, erhalten den tierärztlichen Rund-Um Check für ihr neues Familienmitglied kostenlos (Kastration, Entwurmung, Registrierung und Microchipping des Hundes).

Das VIER PFOTEN Team konnte bereits mehrere verletzte oder vergiftete Tiere retten und nach erfolgreicher Behandlung in das Tierheim „Speranta“ ausserhalb von Bukarest bringen. In diesem Tierheim leben bereits 600 Hunde. In der sicheren Umgebung warten sie nun auf ihre neuen Besitzer – ein grosser nationaler Aufruf zur Adoption wurde bereits letzte Woche gestartet.

 



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