Logo
07.03.2016

Erleichterte Eingriffe in den Höckerschwanbestand beschlossen

SCHWEIZ - Neue Paragraphen für eine einfachere Regulierung von Beständen des Höckerschwans sind unnötig, findet BirdLife Schweiz in ihrer aktuellen Pressemitteilung.

Der Nationalrat will neue Gesetzes- und Verordnungsartikel schaffen, um gegen den beliebten Vogel vorzugehen. Die Politiker erwägen neue Bestimmungen auf kantonaler und nationaler Ebene, die von Beamten mit aufwändigen Verfahren umgesetzt werden müssen. Und alles wegen eines lokalen Problems mit ein paar verkoteten Wiesen in Nid- und Obwalden.

Die neue Regelung, welche der Nationalrat letzte Woche beschlossen hat, sei unnötig, so BirdLife Schweiz. O-Ton: «Bereits mit den bestehenden gesetzlichen Grundlagen ist es möglich, die Schwanenbestände zu regulieren, wenn sie wirklich grosse Schäden anrichten würden. Das beweist auch die Tatsache, dass moderate Eingriffe gegen die Höckerschwäne in Nid- und Obwalden bereits bewilligt sind und diesen Frühling starten.»

Grundsätzlich geht es um ein lokales Problem, das nun von einzelnen Parlamentariern auf die nationale Ebene hochstilisiert wird: die Verkotung einiger weniger Wiesen in Seenähe in den Kantonen Nid- und Obwalden. Dieses Problem entstand primär dadurch, dass die Höckerschwäne übermässig gefüttert wurden. Dazu haben die meisten Kantone bereits gute Lösungen gefunden, indem sie die Fütterung eingeschränkt haben.



Benutzer:
Passwort:
Neu registrieren
Passwort vergessen?

Notfälle

Petfinder.ch arbeitet eng mit zwei Tierärztinnen zusammen, die auf die häufigsten Notfälle bei Hunden, Katzen,Pferden und Nagern eingehen.
» mehr 

Heimatlose Tiere suchen ein Zuhause

heimatlose Tiere suchen ein Zuhause - Hunde, Katzen, Nager usw.

Über 1000 heimatlose Tiere suchen bei uns ein neues Zuhause. Tiervermittlung für Hunde, Katzen, Nager und mehr...