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06.10.2010

Erneut schwerer Unfall mit Wildtieren im Zirkus

UKRAINE/DEUTSCHLAND - Aus einem scheinbar harmlosen Zirkusbesuch wurde vor wenigen Tagen in der Ukraine ein Paniklauf für Familien mit Kindern. Zwei Löwen verbissen sich in den Dompteur, die aggressiven Tiere waren nur durch ein Netz vom Publikum getrennt.

Auch in Deutschland werden immer wieder Menschen bei Zirkusbesuchen schwer verletzt, zuletzt traf es im September in Leutkirch einen 24-jährigen Mann und seinen 9 Monate alten Sohn. Die beiden wurden von einem Elefanten des Zirkus Luna angegriffen. Aus diesem Anlass erneuert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. jetzt ihre Forderung nach einem bundesweiten Wildtierverbot im Zirkus. Erst letzte Woche wollten die Grünen einen Verbotsantrag ins Parlament einbringen. Der Verbraucherausschuss des Bundestages signalisierte das Interesse an einer parteiübergreifenden Lösung, worauf die Grünen ihren Antrag zurückzogen. Gemeinsam wolle man nach einer tragbaren Lösung innerhalb der Fraktionen suchen.

"Regelmässig erzählen uns die Dompteure das Märchen vom verstossenen Tiger- oder Löwenbaby und der bösen Mama, die ihr Baby nicht annehmen will. Damit rechtfertigen sie, dass die Babys gleich nach der Geburt im Wohnwagen des Dompteurs aufwachsen. Sie versprechen sich durch diese tierquälerische Handaufzucht zahme Raubkatzen. Doch Fakt ist: Wildtiere bleiben Wildtiere und damit gefährlich", so Kampagnenleiterin Carola Schmitt von PETA. "Die Gefangenschaft macht die Tiere aggressiv." Deshalb werde es immer wieder zu Unfällen mit Wildtieren im Zirkus kommen.



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