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10.06.2009

Findelhund von Amts wegen erschossen

SCHWEIZ – Weil Findelhündin Funny nicht innerhalb von zehn Tagen vermittelt werden konnte, wurde sie von den Behörden einfach erschossen.

Die im sanktgallischen Altstätten gefundene Funny fand im Tierheim ein vorübergehendes Zuhause und sollte von dort aus an einen neuen Halter vermittelt werden. Doch aus dem neuen Plätzchen wurde nichts: nach nur 9 Tagen wurde Funny vom Tierschutzbeauftragten Erwin Bandel am 2. Juni abgeholt – und kurz darauf erschossen!

Godi Lenherr, Leiter des Tierheims, gibt an, dass er den Hund übergeben habe ohne zu ahnen, dass dieser gleich getötet werden sollte. Er will diese Sache denn auch nicht einfach auf sich beruhen lassen und hat den Tierschutzbeauftragten angezeigt. Bandel dagegen ist sich keiner Schuld bewusst, er habe den Hund mit dem Einverständnis der Gemeinde beseitigt. Der Grund für diesen Entscheid: Der Hund habe nicht innerhalb von 10 Tagen vermittelt werden können und es sei nicht die Aufgabe der Gemeinde, für den Hund aufzukommen.

Lenherr wertet dies als faule Ausrede. Wenn die Gemeinde ihn angefragt hätte, wäre das Tierheim natürlich für den Hund aufgekommen. Der Altstätter Präsident Daniel Bühler will den Fall nun klären – Hündin Funny nützt dies leider nichts mehr.

Proteste senden Sie bitte per E-Mail an: daniel.buehler@altstaetten.ch



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