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17.07.2009

Fliehendes Hochlandrind verletzt Metzger

SCHWEIZ – Im aargauischen Kölliken nahm gestern morgen ein Hochlandrind vor der Metzgerei, wo es geschlachtet werden sollte, Reissaus. Ein 37-jähriger Mann wurde beim Versuch, das Rind wieder einzufangen, schwer verletzt. Das Tier selbst wurde kurz darauf in Suhr von zwei Jagdaufsehern erlegt.

(Symbolbild © 2009 Bernd Boscolo / pixelio.de)

Es geschah gestern morgen kurz nach 7.30 Uhr in der Früh: das schottische Hochlandrind ahnte wohl, was ihm in der Metzgerei blühte und nahm kurzerhand Reissaus, indem es über zwei hohe Zäune sprang und auf der Hauptstrasse Richtung Oberentfelden davonrannte. Ein 37-jähriger Mitarbeiter der Metzgerei versuchte, das Rind auf der Strasse einzufangen, wobei er von diesem unter ungeklärten Umständen schwer verletzt wurde. Mit einem Schädel-/Hirntrauma musste er ins Spital eingeliefert werden, mittlerweile befindet er sich ausser Lebensgefahr.

Für das entflohene Hochlandrind nahm die Geschichte indes kein gutes Ende. Seine Flucht führte das verängstigte Tier durch Oberentfeldens Industriegebiet und weiter über Wiesen und Felder nach Suhr. Parallel dazu hatte die alarmierte Kantonspolizei mehrere Patrouillen aufgeboten, die nach dem unberechenbaren Rind fahndeten und die Sicherheit auf den Strassen gewährleisteten. Hinter dem Gebäude des Möbel Pfisters wurde das flüchtige Tier dann entdeckt. Zwei aufgebotene Jagdaufseher erschossen das Rind schliesslich.




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