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16.07.2009

Forscher knacken Code von furchterregendem Parasiten

Unter dem Mikroskop sieht der Pärchenegel zum Fürchten aus. Zu Recht: weltweit leiden rund 300 Millionen Menschen an den Folgen des Parasitenbefalls durch die lebenslang miteinander verbundenen Pärchenegel. Nun aber scheint es, als hätten die Forscher einen wichtigen Schritt in der Bekämpfung dieses Parasiten gemacht.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte den genetischen Code des Pärchenegels entschlüsseln und analysieren. Damit scheint der Durchbruch in der Bekämpfung des Parasiten gelungen zu sein, gegen den es bisher keine zufriedenstellenden Medikamente gab.

Dabei ist der Pärchenegel alles andere als harmlos: Millionen Menschen werden von ihm belästigt, vor allem in Entwicklungsländern. Der rund 1 bis 2 Zentimeter lange Saugwurm gelangt als Larve über die Ausscheidung von Schnecken ins Wasser. Durch die Haut dringen sie von dort aus in den menschlichen Körper ein und wandern über Lymph- und Blutgefässe in die Leber. Dort angekommen, entwickeln sie sich weiter und verbreiten sich danach über die Venen vor allem in Harnblase, Darm, Leber, Lunge und Gehirn. Bei den Menschen löst dies das so genannte Schneckenfieber aus.

Bei dieser Krankheit handelt es sich nach der Malaria um die zweithäufigste Tropenerkrankung. Die Symptome sind: Fieber, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Bronchitis, Schmerzen im Oberbauch, Darmfunktionsstörungen und Schwellungen von Leber, Milz und Lymphknoten.



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