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04.07.2016

Grenzzäune sind schlecht für Wildtiere

INTERNATIONAL – In Europa, aber auch im Kaukasus und in Zentralasien werden derzeit vermehrt Grenzzäune erstellt. Das hat nicht nur negative Folgen für Flüchtlinge, sondern auch für Wildtiere.

Bild: Fotolia

Wie eine internationale Studie zeigt, sie ist in der Fachpublikation «PLoS Biology online» erschienen, umgeben derzeit rund 30 000 Kilometer Zaun die untersuchten Länder respektive Gegenden. Diese Grenzziehung stellt gemäss der Studie ein grosses, ja unüberwindbares Hindernis für Wildtiere wie beispielsweise die Mongolische Gazelle, den Schneeleoparden oder Braunbären dar. Die Tiere können nicht mehr vor garstigem Winterwetter fliehen, den Populationen droht eine Zergliederung in Parallelgesellschaften. Die Forscher empfehlen, wenigstens strategische Passagen in den Zäunen für die Wildtiere offen zu lassen.



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