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17.04.2013

Grossbritannien verkündet Wildtierverbot in Zirkussen

GROSSBRITANNIEN – Die britische Regierung hat heute einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, demzufolge sämtliche Wildtiere in britischen Zirkussen ab 2015 verboten sind. Damit ist Grossbritannien ein weiteres Land in Europa, welches das Mitführen von nicht domestizierten Tierarten in Zirkussen beendet.

Bild: VIER PFOTEN

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN nimmt die positive Entwicklung in Grossbritannien erfreut zur Kenntnis und fordert vom Schweizer Parlament, auch in der Schweiz Wildtiere in Zirkussen zu verbieten.
 
Das britische Verbot soll am 1. Dezember 2015 in Kraft treten und für alle Tierarten gelten, die nicht domestiziert sind. Vorangegangen waren jahrelange Bemühungen seitens VIER PFOTEN und anderer grosser Tierschutzorganisationen sowie ein klares Votum des britischen Parlaments für ein Wildtierverbot. Die britische Regierung hatte bisher jedoch lediglich ein Kontrollsystem für Wildtierzirkusse eingeführt, das keinen nennenswerten Beitrag zum Tierschutz leistete. Erst das heute verkündete Verbot wird das Leiden vieler Tiere wirkungsvoll beenden.
„Es ist wissenschaftlich belegt, dass Elefanten, Tiger und andere Arten in Zirkussen nicht ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden können. Insbesondere Wildtiere leiden in Zirkussen unter extremen Bewegungsmangel, ständigen Ortswechseln und langen Transportzeiten. Wir gratulieren der britischen Regierung zu ihrem konsequenten Handeln und fordern das Parlament auf, endlich eine vergleichbare Regelung auf den Weg zu bringen“, sagt Kampagnenleiterin Corinne Abplanalp von VIER PFOTEN Schweiz.
 
Nachdem vor einigen Wochen Slowenien ein Wildtierverbot verkündet hat, haben nun bereits 15 europäische Länder das Mitführen von Wildtieren eingeschränkt oder verboten. Grossbritannien kommt neu hinzu. Damit gerät die Schweiz mehr und mehr ins Hintertreffen. „Die Schweiz hat als eines der wenigen Länder kein Wildtierverbot in Zirkussen. VIER PFOTEN appelliert an die Regierung, einen parlamentarischen Vorstoss  auszuarbeiten, um ein entsprechendes Verbot durchzusetzen“, so Corinne Abplanalp.



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