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20.06.2016

Hilfe für Reh-Kitze dank Drohnen

SCHWEIZ – Eine Drohne mit Wärmebildkamera, entwickelt von Forschern der Berner Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), soll Rehkitze vor dem Tod durch Mähmaschinen retten.

Jahr für Jahr werden Tausende von jungen Rehen in Feldern von Mähmaschinen überfahren und zerstückelt. Die Kleinen verstecken sich während der ersten Lebenswochen gerne im hohen Gras. Verharren allerdings instinktiv in ihrer Position, wenn Gefahr droht. Ein so genannter Multikopter mit Wärmebildkamera, welcher von der Berner Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften entwickelt wurde, kann Abhilfe schaffen. Innert weniger Minuten überfliegt das Gerät per Autopilot ein Feld und übermittelt Daten auf einen externen Bildschirm. So kann eruiert werden, wo sich ein Wärmefleck respektive ein Lebewesen befindet. Wenn immer möglich wird das Reh-Kitz mit einer Kiste geschützt, damit der Bauer darum herummähen kann. Will dieser jedoch das gesamte Feld mähen, wird das Kitz sachte an den Feldrand getragen. Laut eines Mitglieds des Forscherteams liege die Erfolgsquote bei rund 95% – es sei zu hoffen, dass das System dereinst schweizweit eingesetzt wird.



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