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19.08.2009

Hitzetage auch für Haustiere gefährlich

SCHWEIZ – Nicht nur wir Menschen haben mit den derzeit hohen Temperaturen zu kämpfen, für Haustiere kann die momentane Hitze gar lebensgefährlich werden. Wichtig ist es deshalb, einige Grundregeln zu beachten.

(© Symbolbild: Karl-Heinz Liebisch / PIXELIO.de)

Wer in diesen Tagen mit seinem vierbeinigen Freund unterwegs ist, sollte unbedingt darauf achten, dass er nicht zuviel Sonne erwischt. Hellhäutige, kurzgeschorene Hunde können nämlich wie wir Menschen einen Sonnenbrand bekommen. Huskys sollten gar nicht der Sonne ausgesetzt werden, sie vertragen die Hitze am schlechtesten. 

Grundsätzlich gilt im Moment: den Hund unter keinen Umständen im Auto lassen! Auch wenn das Auto im Schatten steht, die Fenster einen Spalt offen bleiben und nur schnell was eingekauft werden muss – der Hund würde dadurch in Lebensgefahr geraten! Auch Aufenthalte im Garten ohne Schattenplatz können für den Vierbeiner in einer Überhitzung enden. Diese erkennt man daran, dass der Hund hechelt, schwitzt, schwankt oder gar das Bewusstsein verliert. Ist die Überhitzung nicht zu stark, kann sie zuhause auskuriert werden, den Hund dabei in den Schatten legen und kühle Handtücher auflegen.

Schwieriger gestaltet sich die Rettung überhitzter Kaninchen oder Meerschweinchen. Da man ihnen die Symptome erst anmerkt, wenn es eigentlich schon zu spät ist, liegt die Überlebenschance bei ihnen nur gerade bei 25 Prozent. Es ist deshalb unbedingt darauf zu achten, dass bei der Haltung im Freien genug Schattenplätze vorhanden sind.

Katzen kommen am besten mit der Hitze zurecht, da sie ursprünglich Wüstentiere waren. Dennoch sollten auch sie schattige Rückzugsmöglichkeiten haben, also den Stubentiger bitte nicht auf dem ungedeckten Südbalkon oder gar im Auto lassen.

Pferde hingegen sind anfällig auf hohe Temperaturen, auch sie können sich überhitzen. Wenn die Lüftung im Stall nicht funktioniert oder auf der Koppel kein schattenspendender Unterstand steht, können sie einen Hitzschlag erleiden. Bei der Behandlung eines solchen muss vorsichtig vorgegangen werden: das Wasser zum abkühlen sollte nicht zu kühl sein und das Pferd sollte nicht zu schnell trinken, ansonsten kann sogar eine Verschlechterung des Zustandes eintreten.




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