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13.11.2010

Hundebiss-Studie belegt: Unbeaufsichtigte Kleinkinder besonders gefährdet

USA – Ein besonders hohes Risiko, von einem Hund gebissen zu werden, haben unbeaufsichtigte Kleinkinder. In mehr als der Hälfte der Fälle werden die Tiere von den Kindern provoziert.

Hundebiss Studie

Die Kinder bedrängen die Hunde, streicheln sie zu fest, sind zu laut und machen zu schnelle und unkoordinierte Bewegungen. Und sie verstehen Warnsignale der Hunde nicht. Kommt es zu einem Angriff, zielen die Vierbeiner meist auf das Gesicht und die Augen der Kinder. Der Grund hierfür ist, dass sich diese Körperteile in direkter Reichweite der Hundeschnauze befinden. In einem grossen Teil der Fälle sind es Familienhunde, die Kindern Bisswunden zufügen. Davon sind Forscher der University of Colorado in den USA überzeugt.

Ihre Analyse von Fällen, bei denen kleine Kinder Hundebisse erlitten haben, belegt zudem, dass jeder Hund ­– unabhängig von seiner Rasse – zum Angreifer werden kann. Häufig sind die als gutmütig geltenden Rassen (bspw. Labrador Retriever) die Verursacher der Verletzungen.

Experten warnen, dass Hunde, die einmal ein Kind gebissen haben, dies meist erneut tun werden. Das leitet die Experten aus den Untersuchungen ab. Sie raten deshalb: ein Tier sollte nach einer Beissattacke dauerhaft von dem Kind getrennt werden. Die Verantwortung liegt allein bei den Eltern. Eltern sollten ihre Kinder niemals mit Hunden alleine lassen und ihre Zöglinge auch dem entsprechend in die Schranken weisen, wenn die Kinder das Haustier belästigen oder grob anfassen. Das Gleiche gilt auch bei Kindern, die laut schreiend um die Hunde rennen. Doppelte Vorsicht ist geboten, wenn Kinder bei Hundehaltern zu Besuch sind.



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