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18.01.2011

In Flims müssen Pferde ab März Windeln tragen

SCHWEIZ – Durchschnittlich hinterlassen die Flimser Kutschpferde rund 50 Kilogramm Mist pro Tag. Jetzt sollen Pferdewindeln zum Einsatz kommen, damit Wanderwege und Strassen nicht verdreckt werden. Die Pferdeexkremente werden in einem Kunststoffbehälter aufgefangen. Dieser ist entweder vorne an der Kutsche oder hinten am Pferd selbst befestigt.

Flims ist nicht die einzige Gemeinde in der Schweiz mit der Windelidee: Interlaken beispielsweise belohnt jetzt schon Kutscher mit Geld, wenn sie ihre Pferde mit Windeln ausrüsten. In Davos muss der Kutscher den Kot selbst entsorgen. Als Alternative gilt auch hier die Windel. In Arosa hingegen weigerten sich die Kutscher bereits Mitte der 90er Jahre erfolgreich gegen eine Pferdewindeltragpflicht. Dort gibt es spezielle Pferdekot-Container.

Die Pferdewindel ist nicht ganz ohne. Der Behälter schlägt den Tieren gegen die Beine. So werden die Tiere ungewollt angetrieben. Wenn die Vorrichtung zum Beispiel plötzlich runterfällt, kann dies die Fluchttiere in Panik versetzen und zu bösen Unfällen führen. Trotzdem: ab März gilt in Flims das Windelobligatorium für Pferde.



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