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29.03.2011

Indien hat wieder mehr Tiger

INDIEN – Nach einer aktuellen Bestandsschätzung hat sich die Zahl der Tiger in Indien seit 2007 um etwa 300 Tiere auf insgesamt rund 1.700 erhöht. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete die am Montag veröffentlichten Daten als äusserst ermutigend und lobte die Schutzbemühungen.

„Indien erntet den Erfolg jahrelanger Arbeit“, freut sich Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Der Zuwachs zeigt, dass es auch in einem aufstrebenden und dicht besiedelten Schwellenland möglich ist, Naturreservate für grosse Beutegreifer wie den Tiger zu bewahren.“ Das Schutzgebietsmanagement durch die Behörden habe sich deutlich verbessert und die einzelnen Tiger-Regionen seien mit Wildtierkorridoren verbunden worden, um einen Austausch der bisher voneinander isolierten Inselpopulationen zu gewährleisten, so der WWF-Experte. Bei der letzten Bestandsschätzung durch die indischen Behörden im Jahr 2007 war die Tigerpopulation auf dem Subkontinent mit rund 1.400 Tieren angegeben worden. Im Gegensatz zu den Zahlen 2011 waren damals die etwa 70 Tiger in der schwer zugänglichen Grenzregion zu Bangladesch, den Sundarbans-Mangrovenwäldern, noch nicht enthalten. Bereinigt man die aktuellen Daten um diese Grösse ergibt sich noch immer ein Zuwachs von etwa 230 Tieren. Damit scheint in Indien der Bestand innerhalb von vier Jahren um etwa 16 Prozent grösser zu sein. Mit 1.700 Tigern hat das Land das grösste Vorkommen weltweit. Die Veröffentlichung der aktuellen Bestandszahlen läutet eine neue Runde in den weltweiten Tigerschutzbemühungen ein. Auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg vergangenen November hatten sich die Staats- und Regierungschefs aller 13 Tiger-Heimatnationen auf einen internationalen Rettungsplan verständigen können. Noch bis Mittwoch beraten daher Experten, Umweltschützer und Politiker auf einem Treffen in Neu Dehli über nächste konkrete Schritt zum weltweiten Tigerschutz.



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