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30.09.2009

Juckreiz bei Hund und Katze – die Herbstgrasmilben lassen grüssen

SCHWEIZ – Wenn sich Hunde und Katzen heftig lecken und kratzen, werden sie womöglich von Herbstgrasmilben geplagt. Unmengen der Parasiten sitzen derzeit auf Gräsern und Sträuchern.

Ähnlich wie Zecken gelangen sie auf die Haut von Hunden oder Katzen, wenn diese an den Pflanzen entlang gehen. Sie ritzen sich vor allem zwischen den Zehen sowie an Hals, Ohren, Bauch und den Schenkel-Innenseiten durch die Haut und lösen eine Schicht davon mit Speichelsekret auf. Dieses löst heftigen Juckreiz aus.

Auch hinter schuppigen, trockenen Kahlstellen im Fell, unter Umständen mit orangefarbenen Ablagerungen, können Herbstgrasmilben stecken. Wer ganz sicher gehen will, legt ein Blatt Papier neben die Hunde- oder Katzenschlafecke: Weisse Flächen ziehen das Ungeziefer an.

Besteht kein Zweifel, gibt es eine positive Nachricht: Die Milben, die gelegentlich auch Menschen befallen, sind nicht weiter schädlich. Tierhalter entfernen sie am besten von Hand aus dem Fell und baden den Vierbeiner dann mit einem Antiparasiten-Shampoo. Nur in besonders üblen Fällen oder mit besonders empfindlichen Tieren sollte es zum Tierarzt gehen.