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12.07.2009

Junger Hund entrann knapp dem Hitzetod

SCHWEIZ - Der junge Hund hechelte stark und reagierte kaum noch auf äussere Reize, als ihn die Basler Kantonspolizei nach einem mehrstündigen Martyrium aus einem Auto im Spitalparking befreite. Zwei Stunden nach der Befreiungsaktion meldete sich dann auch die Halterin des jungen Hundes.

In Todesangst hat sich der Hund in Teile des Sitzpolsters verbissen. Der Hund war am Donnerstag bei sehr hohen Temperaturen in einem Auto mit geschlossenen Scheiben im dritten Untergeschoss des Spitalparkings eingesperrt. Die Seitenscheibe wurde eingeschlagen und das Tier befreit. Der junge Mischling wurde mit Wasser versorgt und in die Tierstation des Veterinäramts gebracht. Der Hund hatte im Auto seine kurze Leine durchkaut und auch Teile des Sitzes verbissen. Die Hundehalterin hatte den Wagen um 07.00 Uhr eingestellt. Um 13.00 Uhr griff die Polizei ein und um 17.30 Uhr meldete sich die verantwortungslose Hundehalterin dann auf der Polizeiwache Kannenfeld. Sie konnte das Tier am Freitagmorgen in der Tierstation auslösen. Sie wird wegen Zuwiderhandlung gegen das Tierschutzgesetz verzeigt. Es drohen ihr eine Busse von mehreren hundert Franken und zusätzliche Gebühren. Die Polizei rief Tierhalter auf, Hunde in der warmen Jahreszeit nur im Notfall und für kurze Zeit in unbeaufsichtigten Fahrzeugen zurückzulassen. Gerade auch in Parkhäusern entstehe wegen der Feuchtigkeit oft ein fast tropisches Klima.



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