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09.05.2011

Jungtiere werden wieder zu Tode gemäht

SCHWEIZ – Nicht jedes Jungtier überlebt den Frühling. Der Einsatz landwirtschaftlicher Mähmaschinen stellt eine tödliche Gefahr für junge Wildtiere dar. Häschen, Rehkitze oder Kücken von Wiesenbrütern wie Fasan oder Kiebitz werden jährlich zu Tausenden zerstückelt. Die Jungtiere, die zeitgleich mit den ersten Wiesenschnitten das Licht der Welt erblicken, fallen dem Mähtod zum Opfer.

Mehrere 10'000 Jungtiere verlieren durch Kreiselmäher jährlich ihr Leben. Auf eine grausame und meist sehr qualvolle Art. Die fortschreitende Entwicklung zu immer breiteren und schnelleren Arbeitsgeräten wird zwangsläufig zu weiter steigenden Tierverlusten führen. Neben den technischen Möglichkeiten sollte auch an einer vertrauensvollen Kooperation zwischen Wildhütern, Landwirten und Tierschutzorganisationen zur Rettung der Wildtiere gearbeitet werden. Es gibt verschiedene Methoden, um die Tiere zu vertreiben und vor der tödlichen Gefahr zu retten. Zum Beispiel das Anbringen von im Wind knisternde Plastiktüten oder das Ausbringen übelriechender Mittel. Weiter kann die Flächen auch kurz vor dem Mähen mit einem brauchbaren Jagdhund abgesucht werden. Falls ein Rehkitz entdeckt wird, sollte dieses nur mit geeigneten Handschuhen angefasst werden. Sonst besteht Gefahr, dass das Tier den menschlichen Geruch annimmt und dann vom Elterntier verstossen wird.



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