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03.06.2009

Kater Bingo als gefährliches Tier eingestuft

SCHWEIZ – Kater Bingo wurde offiziell zum «gefährlichen Tier» erklärt, weil er eine Nachbarin gebissen hat. Die Besitzerin hat dagegen Rekurs eingelegt.

Keine exotische Giftspinne oder Schlange, sondern ein 13-jähriger Kater wurde vom Amtsstatthalteramt Luzern als «gefährliches Tier» eingestuft und die Besitzerin für das Halten des «gefährlichen Tieres» zur Zahlung von 480 Franken verdonnert. Klingt absurd, doch wie kam es überhaupt dazu?

Als im August 2007 eine Nachbarin einen Kampf zwischen ihrer Katze und Bingo schlichten wollte, wurde sie von Bingo ins Bein gebissen. Die Betroffene erstattete Anzeige: das Tier sei hoch aggressiv und habe auch noch eine weitere Nachbarin gebissen. Auf die Anzeige hin wurde die Strafe beschlossen, ohne dass das Amtsstatthalteramt den Kater je in Augenschein nahm.

Für Besitzerin Ana de Vito ist klar, dass sie das Urteil nicht kampflos hinnehmen wird. Ihr Kater Bingo sei zwar kein Plüschtier, habe aber zuvor noch nie jemandem etwas zuleide getan. Sie hat deshalb bei den Behörden Rekurs gegen das Urteil eingelegt.



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