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24.07.2012

«Katzenplage» in der Schweiz

SCHWEIZ – Zur Zeit werden schweizweit überdurchschnittlich viele verwilderte und verwahrloste Büsis eingesammelt und in Tierheime gebracht. Die Heime platzen aus allen Nähten.

Alleine in der Stadt Basel wurden 40 Büsis eingefangen. Die Herkunft der Katzen ist unklar. Einige wurden sicher ausgesetzt. Andere lebten halbverwildert auf Bauernhöfen und vermehrten sich unbemerkt immer weiter. Hinzu kommt, dass bei Katzenhaltern die Hemmschwelle, die sie daran hindert, eine Katze wegzugeben, deutlich tiefer liegt als früher. Auch im Kanton Aargau sind die Heime randvoll mit Katzen. Ebenso in den Kantonen Zürich und Luzern wurden auffallend viele Katzen in Tierheimen abgegeben. Leider mussten schon Tiere eingeschläfert werden, weil wirklich niemand die Katze haben wollte. Die Katzen werden vor allem in der Nähe von Bauernhöfen, aber auch auf leeren Fabrikgeländen oder in Industriegebieten eingesammelt. Je kleiner die Tiere sind, desto besser können sie sich an die Menschen gewöhnen und desto eher finden sie einen Platz. Ältere Katzen werden kastriert und wieder in der Wildnis ausgesetzt.



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