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24.08.2009

Kenias Löwenpopulation schwindet

KENIA – Die Ausdehnung des Farmlandes und Dürre führen im ostafrikanischen Staat zu immer grösseren Konflikten zwischen Menschen und Löwen und haben die Population des «Königs der Tiere» massiv zürückgehen lassen.

Im Jahre 2002 lebten in der kenianischen Savanne nach Angaben der Naturschutzbehörde KWS knapp 2800 Löwen, nur sieben Jahre später sind es nur noch etwa 2000 Tiere. Naturschützer sind höchst alarmiert: «Sollte die derzeitige Abnahme anhalten, wird in den kommenden 20 Jahren kein einziger Löwe in Kenia überleben». Der Schutz der Tiere und die Sicherung ihrer Lebensbedingungen müssten darum dringend verstärkt werden, appellieren sie.

Es gälte, den derzeitigen Stand der Löwenpopulation stabil zu halten oder auf ein «ökologisch verantwortliches Niveau» zu steigern. Wegen der Ausdehnung des Farmlandes haben die Konflikte zwischen Menschen und Löwen in den vergangenen Jahren zugenommen. Weil sie ihre Herden bedroht sahen, haben Hirten und Farmer immer wieder Löwen getötet. Noch weiter verschärft wird die Lage durch die seit Monaten anhaltende schwere Dürre und den daraus resultierenden Wassermangel.



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