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21.04.2013

Klum’s Möchtegern-Model-Sendung im Visier von Tierschutzorganisationen

DEUTSCHLAND – Das Format „Germany´s next Topmodel“ rückte erstmals mit dem Beitrag über ein Fotoshooting mit Haien anfangs März 2013 in den Fokus von Tierrechtler.

Symbolbild

Diese haben sich schriftlich an den Sender „Pro Sieben“ gewandt. In den darauf folgenden Wochen schalteten sich mehrere Organisationen ein (WDSF, Rock the Nature Germany, Club der vier Pfoten), um auf die verherrlichende bzw. verharmlosende Zurschaustellung und Ausbeutung von Tieren hinzuweisen. Unter Anderem das als „Belohnung“ propagierte Schwimmen mit Delfinen in Gefangenschaft in Dubai. Dieses wurde aber anhand des enormen öffentlichen Drucks aus der Sendung genommen. Was nichts daran ändert, dass es dennoch stattgefunden hat und auch im Internet noch verfügbar ist.

Des Weiteren wurde das Tragen von Pelz von allen beteiligten Organisationen aufs Schärfste verurteilt. Auch wurde mit diversem Bildmaterial veranschaulicht, wie mit den Tieren in den Pelzfarmen umgegangen wird und was die gängigen Praktiken zur Pelzentfernung sind, wie zum Beispiel; die Lebendhäutung. Das sind keine als Einzelfälle abgetane Absonderlichkeiten sondern flächendeckende Praxis.

Das ignorante Verhalten seitens Pro7 hatte natürlich ein Echo seitens der Zuschauer und auch verschiedenster Aktivisten zur Folge. Die Debatten  in den SocialMedias rissen nicht ab. Petitionen wurden angelegt, öffentliche Diskussionen und Events eröffnet. Die erste Anlaufstelle waren natürlich die Facebook Profile von Heidi Klum, GNTM und der jungen Bewerberinnen. Freie Meinungsäußerung ist dahingehend leider nicht gefragt. Jeder kritische Eintrag wurde seitens Frau Klum und ihrem Management gelöscht, die jeweiligen Nutzer geblockt und zusätzlich für 15 Tage mit einer Postingsperre von Facebook zu Schweigen gebracht. 

Die skrupellose Haltung des Senders - gegenüber diesem Thema - passt nicht zu dem vom selben Sender ausgestrahlten GREEN SEVEN DAY, wo Pro7 auf Umweltschutz aufmerksam machen und das Bewusstsein für diesen Planet schärfen möchte. Dieses widersprüchliche Verhalten lässt darauf schließen, dass man nur an den Einschaltquoten interessiert ist und die Werte, die man augenscheinlich vermitteln möchte, für Pro7 nicht gelten.

Das ZDF hat aufgrund der Proteste gegen einen Wetteinsatz (Delfinschwimmen eines Jungen in der Türkei) bei „Wetten dass..?“ Einsicht gezeigt, sich aufklären lassen, eine Entschuldigung formuliert und einer Alternative zugestimmt. Auch der Reiseveranstalter FTI hat aufgrund der Proteste sofort sämtliche Werbung für Delfinschwimmen eingestellt

Generell lässt sich zusammenfassend eines feststellen. Heidi Klum polarisiert. Darum geht es aber nicht. Es gibt mittlerweile aus so unterschiedlichen Lagern haltbare Kritik an dem Format von GNTM und auch der Verfahrensweise seitens Heidi Klum, dass man langsam um einen Supergau nicht mehr drum rum kommt. Zumal Pro7 seine Glaubwürdigkeit schliesslich selbst untergräbt – hier wird aus „we love to entertain you“ ein „we love to ignore you“!

Heidi Klum ist sich in keinster Weise ihrer Vorbildfunktion bewusst, ihre Gier nach Aufmerksamkeit und Geld lässt sie auch die Konsequenzen ihres Handelns vergessen.



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