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27.07.2009

Kreuzfahrtschiff schleift gerammten Wal mit

KANADA – Vor Vancouver kam es zu einer Kollision zweier Meeresriesen, als ein Kreuzfahrtschiff offenbar unbemerkt einen 20 Meter langen Finnwal rammte und ihn bis zum Anlegen im Hafen mitschleifte. Nun soll geklärt werden, ob das Schiff den Wal lebend rammte oder ob er beim Zusammenstoss bereits tot war.

Der ausgewachsene Finnwal von 20 Metern Länge wurde erst entdeckt, als das Kreuzfahrtschiff in den Hafen von Vancouver einfuhr. Er steckte quer vor dem Bug und musste von Biologen der Fischereibehörden entfernt werden. Eine Untersuchung des Kadavers soll nun klären, ob der Wal bereits tot war, als er vom Schiff aufgespiesst wurde oder ob die Kollision ihn tötete.

Das Kreuzfahrtschiff "Saphire Princess" misst stattliche 290 Meter und bietet 2670 Passagieren Platz. Es war auf einer regelmässig genutzten Route von Alaska nach Vancouver unterwegs, die für besonderen maritimen Artenreichtum bekannt ist und deren intensive Nutzung durch die Schiffahrt deshalb nicht unumstritten ist.

Eine Sprecherin der Reederei gab bekannt, dass sie betroffen und schockiert von der Entdeckung seien und die Umstände, die zum Tod des Wals führten, bedauren. Nähere Information zum Ort und Zeitpunkt des Zusammenstosses hatte die Reederei nicht. Die Sprecherin wies aber ausdrücklich darauf hin, dass sich die Schiffe der Reederei strikt an die Regeln zum Schutz von Meerestieren hielten.



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