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31.07.2009

Leichenspürhunde sollen ertrunkene Kinder finden

SCHWEIZ – An der traurigen Aufgabe, die beiden vermissten Kinder zu finden, die mutmasslich vor zwei Wochen in der Engelberger Aa ertrunken sind, nehmen jetzt auch speziell ausgebildete Leichenspürhunde teil. Die Suchaktion soll noch bis Anfang nächster Woche dauern.

Die seit gestern eingesetzten Leichenspürhunde sind in der Lage, menschliche Überreste auch fernab vom Ufer an der Wasseroberfläche aufzuspüren. Damit sie diese Leistung vollbringen können, bedarf es beim Hund wie auch beim Führer einer speziellen Ausbildung. In der Schweiz sind nur wenige solcher Spezialisten mit ihren Hunden verfügbar, daher wird das Suchteam durch drei österreichische Hunde ergänzt.

Die Spürhunde sind fähig, Leichen in Gewässern bis zu einer Tiefe von 70 Metern zu finden. Da diese Arbeit für die Tiere sehr anstrengend ist, werden die Hunde alle 30 Minuten ausgewechselt. Dass die Suche auch in fliessendem Gewässer durchgeführt werden muss, erschwert die Arbeit zusätzlich. Denn die Hunde können den Geruch nur an der Stelle auffangen, an der er an die Oberfläche tritt. Bei Flüssen kann dies jedoch von der Duftquelle weit entfernt sein. Die Hundeführer müssen also auch Kenntnisse der Wasserströmung, der Temperaturen der Wasserschichten sowie der GPS-Technis aufweisen. Dennoch können die Hunde einen enormen Beitrag zum Erfolg einer solchen Suchaktion leisten.



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