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16.07.2013

Luchs zum Abschuss freigegeben

SCHWEIZ – Das Jagdinspektorat des Kantons Bern hat in Absprache mit den Kantonen Freiburg und Waadt sowie dem Bundesamt für Umwelt BAFU eine Bewilligung für den Abschuss eines Luchses im Kandertal erteilt.

Es handelt sich um eine verwaiste Jungluchsin, die während des Winters in einer Wildstation betreut und im Frühjahr ausgesetzt wurde. Der Abschuss darf nur durch die Wildhut ausgeführt werden und muss im Kanton Bern erfolgen.

Die Luchsin war im Herbst 2012 verwaist und abgemagert aufgefunden und während des Winters in der Wildstation Landshut betreut worden. Ende Mai 2013 wurde die mit einem Sender markierte Jungluchsin im Raum Diemtigen gemäss Konzept Luchs Schweiz wieder in die Freiheit entlassen. Die Luchsin hat vom 22. Juni bis 4. Juli 2013 auf drei verschiedenen Schafweiden in der Gemeinde Kandergrund insgesamt sechs Schafe gerissen. Dies wurde durch die Daten des Senderhalsbandes und einer aufgestellten Fotofalle bestätigt.

Abschuss ist unumgänglich

Obschon die Kriterien gemäss Konzept Luchs Schweiz im vorliegenden Fall nicht erfüllt sind (mindestens 15 gerissene Nutztiere in einem Umkreis von 5 Kilometern, innerhalb von 12 Monaten), wird der Abschuss dieser schadenstiftenden Jungluchsin unumgänglich. Einerseits ist es nicht möglich, rasch zumutbare Schutzmassnahmen umzusetzen. Andererseits hat sich gezeigt, dass sich die Luchsin auf Schafe spezialisiert hat. Dieses Verhalten könnte eventuell auf die Haltung in der Wildstation Landshut zurückzuführen sein, wo das Gehege der Luchsin direkt an eine Schafweide grenzte.



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