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03.02.2011

Marderhund im Aargau entdeckt

SCHWEIZ – Seit 1997 wurde im Aargau schon zum dritten Mal ein Marderhund entdeckt. Das exotische Raubtier wurde am 27. Januar in Laufenburg AG am Rhein gesichtet.

Marderhund

Marderhund

Das Männchen musste eingeschläfert werden, da es schwer verletzt war. Das Tier wird nun im Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin (FIWI) der Universität Bern untersucht. Marderhunde ähneln den Waschbären, gehören jedoch zur Tiergattung der Hunde. Die Tiere  stammen ursprünglich aus Ostasien, China, Sibirien und Japan und nehmen einheimischen Tieren den Platz weg. Der Marderhund ist zudem auch Träger von Krankheiten wie Tollwut. Die natürlichen Feinde des Raubtieres in der Schweiz sind der Wolf, der Luchs und der Mensch. Wegen des Pelzes war der Allesfresser in den Dreissigerjahren des vergangenen Jahrhunderts im europäischen Teil Russlands ausgesetzt worden. Von dort aus verbreitete er sich im Laufe der Jahrzehnte bis nach Westeuropa. Marderhunde vermehrten sich sehr stark. Ein Weibchen wirft bis zu 19 Tiere pro Mal.



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