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17.06.2014

Medikamente für Tiere – jetzt wirds billiger

SCHWEIZ – Billigere Medikamente für Tiere: das fordert der Nationalrat nachdem er eine Motion mit 96 zu 80 Stimmen annahm. Er hat den Bundesrat mit entsprechenden Schritten beauftragt.

Ein Preisvergleich unter 28 Medikamenten hat ergeben, dass Schweizer Veterinäre und Apotheker 70 Prozent mehr zahlen müssen als Veterinäre in der EU, sagte der praktizierende Tierarzt und jurassische Nationalrat Jean-Paul Gschwind (CVP). Das verteuere den Bauern die Produktion.

Auch der Preisüberwacher kritisierte das Preisgefälle. Der Bundesrat muss nun auf Gesetzesebene dagegen vorgehen. So könnten etwa Tiermedikamente, die in der EU zugelassen sind, auch in der Schweiz zugelassen werden, und die Kontrollstelle Swissmedic könnte die Einfuhrvorschriften lockern.

Bundesrat Alain Berset bestritt die höheren Preise nicht. Der Bundesrat leitete nach dem Bericht des Preisüberwachers Massnahmen ein, so dass die Motion eigentlich erfüllt ist. Zudem hat die Landesregierung neben den Bauern auch das Tierwohl und die Nahrungsmittelsicherheit im Auge.



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